Vorsteuerabzug: Praxisbeispiel für umsatzsteuerpflichtige Unternehmer

Kurz gesagt

Der Vorsteuerabzug vermeidet eine Kaskadenbelastung mit Umsatzsteuer. Er setzt Regelbesteuerung und ordnungsgemäße Rechnungen voraus.

1. Beispiel Monat März

Ausgangsrechnungen: 10.000 € netto + 1.900 € USt (19 %). Eingangsrechnungen: 4.000 € netto + 760 € Vorsteuer. Zahllast: 1.900 − 760 = 1.140 €.

2. Voraussetzungen

  • Ordentliche Rechnung mit ausgewiesener USt
  • Betriebliche Veranlassung
  • Leistung für das Unternehmen

3. Voranmeldung

Die Netto-Vorauszahlung wird in der USt-Voranmeldung für März gemeldet und bis zum 10. April (ggf. verlängert) gezahlt.

4. Quellen

FAQ

Wer darf Vorsteuer abziehen?

Unternehmer, die Umsatzsteuer auf ihre Umsätze berechnen (Regelbesteuerung). Kleinunternehmer ohne USt-Ausweis haben keinen Vorsteuerabzug.

Wie funktioniert der Vorsteuerabzug?

Die Umsatzsteuer auf betrieblich veranlasste Eingangsleistungen wird mit der geschuldeten Umsatzsteuer verrechnet. Die Differenz zahlen Sie ans Finanzamt.

Welche Rechnungen sind nicht abzugsfähig?

Rechnungen ohne korrekten USt-Ausweis, private Aufwendungen, bestimmte Bewirtungs- und Geschenkkosten sowie steuerfreie Umsätze ohne Option.